Vereine

Vereinszugehörigkeiten des Bildhauers Heinrich Seling

Heinrich Seling engagierte sich in mehreren Vereinen in Osnabrück.


Museumsverein Osnabrück

So lag es nahe, dass er sich dem Museumsverein zuwendete. Er war hier Mitglied von 1899 bis zu seinem Tod 1912. Er scheint dort Ausschussmitglied gewesen zu sein.

Im Jahr 1879 gründeten einflussreiche Bürger im Friedenssaal des Rathauses den "Museumsverein für den Landdrosteibezirk Osnabrück" mit dem Ziel, "rege Teilnahme für Naturkunde, Geschichte, Kunst und Gewerbe zu erwecken" und die Kulturgüter der Region zu erhalten. Da die Sammlungsbestände durch Schenkungen und Ankäufe schnell wuchsen, erhielt der Verein 1890 seinen eigenen neu errichteten Museumsbau. 

(siehe Homepage des Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.)


Kuratorium im Volksverein für das katholische Deutschland

Am 24.10.1890 konstituierte sich in Köln der Volksverein für das katholische Deutschland. Die von Windthorst entworfenen Statuten bestimmten als Vereinszweck „die Bekämpfung der Irrthümer und der Umsturz-Bestrebungen auf socialem Gebiete“ sowie „die Vertheidigung der christlichen Ordnung in der Gesellschaft“. In der Fassung der Satzung von 1906 lautete das Vereinsziel: „die Belehrung des deutschen Volkes über die aus der neuzeitlichen Entwicklung erwachsenen sozialen Aufgaben und die Schulung zur praktischen Mitarbeit an der geistigen und wirtschaftlichen Hebung aller Berufsstände“. In Zusammenarbeit mit der Zentrumspartei übernahm der Volksverein die staatsbürgerliche Schulung und Mobilisierung der katholischen Wähler.

(siehe Homepage Rheinische Geschichte Landschaftsverband Rheinland).


Deutsche Zentrumspartei

Die Deutsche Zentrumspartei (Kurzbezeichnung ZENTRUM, früher Z und DZP) ist eine deutsche Partei. Sie war bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 als Vertreterin des katholischen Deutschlands und des politischen Katholizismus eine der wichtigsten Parteien im Deutschen Reich. Hier bekleidete Heinrich Seling das Amt eines Bezirksvorstehers.


Verein gegen Bettelei

Der Präsident des Vereins war 1879 Rudolf Prenzler. Alle Berufszweige hatten sogenannte Anweiser. Für die Sparte Bildhauer und Marmorarbeiter war Heinrich Seling zuständig.

(siehe Adressbuch der Stadt Osnabrück 1879)


Waisenrat im 3. Stadtviertel Osnabrück

(erwähnt im Buch: Historismus im Bistum Osnabrück 2014, Hrsg. Klaus Niehr Artikel Emil Schoppmann Seite 53.)

Man kann davon ausgehen, dass Heinrich Seling Mitglied in noch mehr Vereinen war. Hierzu sind aber weitere Recherchen notwendig.