Bischöfe seiner Zeit

Das Bistum Osnabrück wurde um 730, das genaue Datum ist umstritten, durch Karl den Großen gegründet. Vormals war es ein Missionsbistum im Sachsenland. Mit der Reformation wurde das Bistum ein konfessionsgemischtes Bistum. Mit dem Tode des Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg galt die „immerwährende Kapitulation (Capitulatio perpetua osnabrugensis)“, nach der im Wechsel ein katholischer Fürstbischof und ein lutherischer Fürstbischof aus dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gewählt werden sollte. Mit der Säkularisation wurde erst 1858 unter Bischof Paulus Melchers das Bistum Osnabrück neu eingerichtet. Mit der Neugründung des Erzbistums Hamburg wurde im Jahr 1995 die Diözese Osnabrück Suffraganbistum der Kirchenprovinz Hamburg.

Osnabrücker Bischöfe während der Wirkenszeit von Heinrich Seling.


1878 - 1882 unbesetzter Bischofsstuhl (Sedisvakanz)


1857 - 1866	Paulus Melchers
1857 - 1866 Paulus Melchers,
geb. 6. Januar 1813 in Münster, starb 14. Dezember 1895 in
Rom Jurist, entschied sich 1834 für das Studium der
Theologiein München.
Er stand der Unfehlbarkeit des Papstes reserviert gegenüber.
Er nahm 1870 am Ersten Vatikanischen Konzil teil, reiste aber
am 18. Juli 1870 vorzeitig aus Rom wieder ab.
Er wurde später Erzbischof von Köln und Kardinal
1866 - 1878	Johann Heinrich Beckmann
1866 - 1878 Johann Heinrich Beckmann,
geb. 23. Juli 1802 in Ostercappeln, starb 30. Juli 1878 in
Osnabrück.
Priesterweihe 1828, Konzilsvater des Ersten Vatikanischen
Konzils.



1882 - 1898	Bernhard Höting
1882 - 1898 Bernhard Höting,
geb. 18. Juli 1821 in Epe, starb 21. Oktober 1898 in Venedig
Priesterweihe 1846. Er ist auf der Reise nach Rom in Venedig
gestorben.




1899 - 1914 Hubert Voß,
geb. 25. Oktober 1841 in Borken, starb 03. März 1914
in Osnabrück.
Priesterweihe 1866. Er hat sein Amt passiv geführt.